Beruf
Ich arbeite im Generalsekretariat des Österreichischen Roten Kreuzes als Bereichsleiter für Gesundheit, Einsatz und Soziales. In dieser Funktion verantworte ich ein breites Spektrum an Themen –
von Pflege und Betreuung über den Rettungsdienst und die nationale und europäische Katastrophenhilfe bis hin zur Freiwilligkeit, sozialen Dienstleistungen und psychosozialer Betreuung. Was diese Vielfalt verbindet, ist der Fokus auf Menschlichkeit im Alltag – ob am Pflegebett, im Rettungswagen, bei der Krisenhilfe oder in der Nachbarschaft. Meine Aufgabe ist es, dafür die nötigen Rahmenbedingungen mitzugestalten: strategisch, politisch und organisatorisch.
Zuvor war ich im Büro des damaligen Flüchtlingskoordinators Dr. Christian Konrad tätig.
Bezug zur Pflege
Pflege steht für gelebte Fürsorge und ist zugleich eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. In meiner Arbeit im Österreichischen Roten Kreuz erlebe ich tagtäglich, was professionelle Pflege und betreuende Angehörige leisten – oft unter schwierigen Bedingungen, mit viel Engagement und wenig Sichtbarkeit. Mein Zugang zur Pflege ist ein politischer und menschlicher zugleich: Es geht um Lebensqualität, Würde und soziale Gerechtigkeit. Wer pflegt, verdient Respekt – und Strukturen, die diesen Respekt auch praktisch spürbar machen.
Persönliches Anliegen / Motto
Mehr als 940.000 Menschen in Österreich pflegen ihre Angehörigen, darunter auch viele Kinder und Jugendliche. Pflegende Angehörige sind das Rückgrat des österreichischen Pflegesystems und leisten Unvorstellbares. Die Leistung lässt sich sozial, aber auch volkswirtschaftlich nicht abschätzen. Die Verbesserung der Rahmenbedingungen für diese knapp eine Million Menschen ist mir ein großes Anliegen.
Motto: "Der Weg zum Glück besteht darin, sich um nichts zu sorgen was sich unserem Einfluss entzieht." – Epiktet